| Göttertrunk |
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VOM GÖTTERTRUNK ZUM TRINKVERGNÜGEN Tchocolatl – Genuss auf ursprüngliche Art Von den Azteken stammt der Brauch, Cacaobohnen zu rösten und zwischen zwei Steinen zu zerreiben. Das Mehl verrührte man sodann mit Wasser zu einem schaumigen Getränk, würzte es mit Piment Langpfeffer und Vanille. Den kraftspendenden Trunk nannten seine indianischen Erfinder *[tchocolatl]. Dieses klangvolle Wort setzt sich zusammen aus *[atl] für Wasser und *[tchococ], was soviel heißt wie herb, würzig oder sauer. Nach Meinung des Dominikanermönchs Thomas Gage könnte bei der Namensgebung auch Lautmalerei im Spiel gewesen sein: Das reibende Geräusch, das wie *[tchoco, tchoco, tchoco] geklungen haben könnte, entsteht, wenn man flüssige Chocolade in Tonkrügen quirlt, beziehungsweise schaumig rührt. = rekonstruierte Form Bis weit ins 16. Jahrhundert hinein wurde Chocolade ungesüßt getrunken. Wegen ihres sauren bis bitteren Geschmacks diente sie zunächst als Medizin. Das änderte sich erst, als man am spanischen Hof den Rohrzucker „entdeckte“. Fortan wurde das Trinken gesüßter heißer Chocolade als gesellschaftliches Ereignis zelebriert. Eine Einladung „zur Chocolade“ galt am Hofe Philipps von Orleans sogar als hohe staatsmännische Ehre. Nach und nach gewann das traditionsreiche Getränk immer mehr Liebhaber: Getreu dem Vorbild „westindischer Chocolaterias“ eröffneten in den Metropolen stilvolle Cacao- stuben. Trinkchocolade wurde hier bevorzugt serviert, bisweilen sogar ausschließlich. Gleichzeitig wuchs die Vielfalt an Geschmacksrichtungen, Zutaten und Rezepturen. Der höfische Luxus hatte sich zum salonfähigen Kultur-Getränk entwickelt. Weitere Meilensteine der Entwicklung folgten: In Paris erschien im Jahre 1705 ein viel zitiertes Buch mit dem klangvollen Titel: „Der vollkommene Kaffeehausbesitzer“. Darin befand sich eine Rezeptur, die zur Zubereitung von Trinkchocolade erstmals heiße Milch empfahl statt Wasser.
Trinkpralinés Tchocolatl Trinkpralinés-Genuss von Welt in kleinen Kugeln Dass die Erde keine Scheibe ist, wissen wir von namhaften Astronomen. Rund galt schon in vorchristlicher Zeit als die vollkommenste aller Formen. Warum sollten Tchocolatl-Trinkpralinés da anders sein? Tchocolatl-Trinkpralinés verheißen Trinkgenuss in vielfältigen geschmackvollen Variationen. Die Zubereitung einer heißen Chocolade lässt sich mit ihnen besonders stilvoll zelebrieren: Ein Original Tchocolatl Glas wird zu zwei Dritteln mit heißer Milch befüllt; vier bis sechs Tchocolatl-Trinkpralinés kommen je nach Vorliebe hinzu. Nach kurzem Verweilen und Anschmelzen der Pralinés wird die Milch cremig-schaumig gerührt, bis sie sich vollkommen mit dem zarten Chocoladenschmelz verbindet. Dabei geschieht, wovon selbst Connaisseure schwärmen: Aus den Tchocolatl-Trinkpralinés strömen die Aromen duftend aus. Das Ergebnis ist sinnlicher Hochgenuss wie ihn Genießer lieben. (Quelle:www.coppeneur.de) |
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